Eiweißpulver zum backen

Eiweißpulver zum backen – wie funktionierts und ist es bei Low Carb erlaubt?

Wer liebt kein Gebäck? Bei Kuchen, Keksen, Muffins und Pancakes werden wir alle hin und wieder schwach! Doch was ist, wenn wir mitten in der Low Carb Phase sind und einfach mal Lust auf Teigwaren haben? Normalerweise sind sie verboten, weil zu viel Mehl enthalten sind (also Kohlenhydrate pur). Doch zum Glück besteht die Möglichkeit, Eiweißpulver zum backen zu verwenden.

Dabei hat es noch einige weitere Vorteile und schmeckt einfach super. Aber reicht das Proteinpulver wirklich aus, um nicht aus dem Low Carb Schema zu fallen? Das klären wir u.a. in diesem Artikel.

Warum eiweißpulver zum backen benutzen?

Mehl sind pure Kohlenhydrate. Und das können wir absolut nicht gebrauchen! Daher sorgt Eiweißpulver dafür, dass wir mit dem Gebäck weniger Kohlenhydrate und dafür mehr Protein verzehren. Somit haben wir also die Chance, zu schlemmen und dabei trotzdem nicht zu viele Kohlenhydrate zu essen.

Der zweite Grund ist, dass Kuchen, Cracker und Muffins allgemein gesünder werden. Jeder weiß heutzutage, dass sich Weizen sehr stark auf unseren Blutzuckerspiegel auswirkt und nebenbei nur leere Energie liefert. Jedes Gramm Weizen, dass wir also verhindern können, ist Gold Wert!

Zu guter Letzt haben alle guten „Eiweißpulver zum backen Rezepte“ die Eigenschaft, ohne Zucker gebacken zu werden. Würden wir nämlich weiterhin mit Zucker backen, hätten wir den Nutzen des Proteins total verfehlt, denn dann bleibt der Kuchen nichts weiter als eine Zucker-Fett-Bombe.

Das heißt also: Besonders in der Low Carb Ernährung ist es äußerst sinnvoll, Proteinpulver in Kuchen, Muffins und Co. zu verbacken!

3 Regeln fürs Backen mit Eiweißpulver

Einfach Mehl weg und Proteinpulver her? So leicht geht es leider nicht, weil dem Proteinpulver in der Regel die Klebeeigenschaft abhanden geht. Halte dich also an diese Regeln!

1. Mehl und Proteinpulver mischen

Sind wir Low Carbler, haben wir hier bereits die erste Herausforderung. Denn es wird zunächst empfohlen, dass man nur 30% des Mehlanteils durch Proteinpulver ersetzen sollte – Wir haben also trotzdem eine geballte Ladung Kohlenhydrate. Ist dir Low Carb nicht so wichtig, so ist das okay; dann hast du einfach einen gesünderen Kuchen.

Für Low Carbler empfehlen wir hingegen Mehltypen wie Kokosmehl oder Mandelmehl. Hier haben wir nämlich keine Kohlenhydrate. Damit der Teig besser klebt, kannst du etwas Gurkenmehl oder Johannisbrotkernmehl hinzufügen. Hier immer auf Rezepte und auf das optimale Mischverhältnis für die jeweiligen Mehle achten.

2. Eigenexperimente auf eigene Gefahr

Wir weisen darauf hin, dass Eiweißpulver zum backen zwar eine tolle Idee ist, die Klebeeigenschaften sind jedoch um ein Vielfaches von anderen Mehlen unterscheidet. Daher kann ein eigenes Experiment schnell in die Hose gehen. Man sollte also besser nach Rezepten Ausschau halten und diese zunächst einmal nachbacken. Wenn man anschließend mehr Erfahrung hat, kann man ein paar Zutaten gerne austauschen.

3. Proteinpulver zu benutzen heißt nicht, Low Carb zu sein

Zwei Faktoren sind für Low Carbler zu beachten. So muss das Proteinpulver möglichst frei von Zucker sein und weiterhin müssen wir darauf achten, dass auch keine weiteren zuckerhaltigen Zutaten verwendet werden. Achte also unter anderen darauf, dass kein Honig keine Sirups oder sonstigen süßen Lebensmittel in den Teig kommen.

Welches eiweißpulver zum backen eignet sich am besten?

Proteinpulver gibt es mittlerweile eine Menge. Welches ist also das Beste zum Backen? Wir empfehlen in erster Linie normales Whey oder normales Milchprotein (Kasein). Dabei handelt es sich um die handelsüblichen Proteine, die es überall und günstig zu kaufen gibt.

Whey Protein bekommst du hier* und Kasein hier*.

Whey und Milchprotein ist allerdings nur in Maßen zu genießen, da es sehr viele tierische Proteine liefert und darüber hinaus auch noch ein Isolat ist – gesund ist also etwas anderes. Alternativ sind daher auch Eiweißpulver wie zum Beispiel aus Erben, aus Reis oder gar aus Weizen eine Möglichkeit. Besonders gut sind diese auch bei veganen Gerichten.

Es hat sich allerdings herausgestellt, dass Sojaproteinisolat weniger empfehlenswert zum Backen ist. Hierauf also gerne verzichten.

Tipp: Whey gewährleistet im Vergleich zum Kasein ein etwas fluffigeres Ergebnis.

Low Carb Rezept zum Backen mit Eiweißpulver

Anbei haben wir ein richtig leckeres Rezept, welches sich perfekt zum Muskelaufbau und zur Fettverbrennung eignet. Es ist einfach, schnell und sogar gesund!

Low Carb Schokomuffins mit Eiweißpulver:

Zutaten:

  • 170 g griechischer Joghurt
  • ¼ Tasse rohes Kakaopulver
  • 2 EL Reisprotein oder Kaseinpulver
  • 1EL Kokosmehl
  • ¾ Tassen Eiklar
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • ½ Tasse Mandelmilch
  • ¼ Tasse Hanfproteinpulver oder Kaseinpulver
  • 2 EL Hafermehl

Zubereitung:

Alle Zutaten werden zusammen mit einem Mixer vermischt. Den Backofen auf 160°C vorheizen und anschließend den Teig in die Muffinformen geben. Nun müssen alle Muffins rund 30 Minuten gebacken werden – fertig.

Weitere Low Carb Rezepte findest du hier.

Fazit

Eiweißpulver ist hervorragend, um Leckeres aus dem Backofen zu zaubern, ohne dabei zu sündigen. Wir können nämlich bei guten Rezepten, Mehl, Zucker, Honig und Co. weglassen und ohne schlechtes Gewissen naschen. Vorsicht nur bei der Gesamtmenge, denn auch Proteinpulver-Gebäcke haben Kalorien.

Viel Spaß beim Ausprobieren und beim Backen!

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