Wissenswertes über Erythrit

Erythrit – die natürliche Zuckeralternative ohne Kalorien!

Wir haben bereits in unserem Beitrag über Xylit festgestellt, dass Süße bei einer Low Carb Ernährung eindeutig zu kurz kommt. Früher oder später kommt der Tag, an welchem man Früchte, Kekse, Kuchen oder ein bisschen Zucker einfach vermissen wird.

Man ist jedoch mit den heutigen Zuckeralternativen nicht mehr völlig aufgeschmissen. Natürliche Süßungsmittel wie Stevia, Xylit oder Erythrit sind gefragter denn je.

Heute klären wir alle Fragen rund um den Süßstoff Erythrit. Ist er gesund? Ist er geeignet für Low Carb? Wie wendet man ihn an? Das und mehr liest du in den folgenden Zeilen.

Was ist Erythrit?

Das wohl wichtigste Merkmal ist, dass Erythrit nur 20 Kohlenhydraten auf 100 Gramm hat. Diese müssen zwar an die Kalorienbilanz des Tages angerechnet werden, allerdings gehen die 20 Kohlenhydratkalorien nicht auf das Kohlenhydrat-Konto, da es sich um keine verwertbare Zuckerform handelt. i

Erythrit schmeckt nicht so süß wie Zucker oder Xylit und eignet sich daher perfekt für alle, die es nur „halb so süß“ mögen, denn der Süßegrad liegt bei ca. 60% vom Kristallzucker. Daher kommt auch der Name vom bekanntesten Hersteller „Xucker Light“.*

Xylit und Erythrit sind sich in gewisser Weise ähnlich, da beides Zuckeralkohole sind. Lediglich die Herstellung und die natürliche Quelle unterscheiden sich.

Herstellung von Erythrit

Die Herstellung ist ein wenig einfacher als die von der verwandten Zuckeralternative Xylit. So wird Erythrit durch Fermentation hergestellt, wodurch letztendlich ein spezieller Zuckeralkohol entsteht. Fermentiert wird extrahierter Traubenzucker bzw. Glukose aus verschiedenen Obstsorten wie etwa Melonen, Birnen oder Weintrauben, aber auch aus Pilzen. Durch die Zugabe von einem Hefepilz vergärt die Glukose letztendlich zu Erythrit. Durch Reinigung, Kristallisierung und Trocknung kommt es zum Endprodukt, welches optisch dem normalen Haushaltszucker gleicht.

Erythrit wird jedoch für den normalen Handel oftmals in Massen, und das heißt in weniger guter Qualität hergestellt. Daher sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass man beim Kauf auf den richtigen Hersteller oder auf hochwertige Produkte achtet.

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Vorteile von Erythrit

Erythrit ist bis dato noch nicht ausreichend erforscht worden, weswegen nicht alle Gesundheitsaspekte bekannt sind. Allerdings hat es ähnliche Vorteile wie Xylit, die wir hier noch einmal zusammenfassen:

  1. Pathogene Darmbakterien finden keinen Futter im Erythrit-Süßstoff. Sie können also nicht zu Candida oder anderen Darmbeschwerden heranwachsen.
  2. Erythrit hat keine Kalorien. Daher kann er sich auch nicht negativ auf deine Fitnessziele auswirken. Ebenfalls verursacht er keine Blutzucker- und Insulinschwankungen.
  3. Keine saure Verstoffwechselung, daher kein Karies (sogar Schutz vor Karies).
  4. Kein Futter für Krebs.

Erythrit Nebenwirkungen – Ist das wirklich gesund?

Da Erythrit ein Zuckeralkohol ist, kann dieser im Darm nicht aufgespalten werden. Unsere Darmbakterien versuchen also, Energie aus dem Stoff zu gewinnen, scheitern aber. Daher kann es gerade bei den ersten Einnahmen oder aber in hohen Mengen zu Durchfall und Blähungen führen. Mit einer leichten Anfangsdosis und einer moderaten Steigerung lassen sich aber starke Beschwerden vermeiden.

Bei größeren Mengen sollte man auch aus einem weiteren Grund aufpassen. Zwar liefert die Süße keine Kalorien, dafür aber Appetit. Wer einmal was Süßes aufgespürt hat, greift erfahrungsgemäß gerne zu einer weiteren Süßigkeit. Pass also auf, dass du diesen Appetitanreger nicht dazu nutzt, doch noch ein paar Kohlenhydrate in der Low-Carb zu dir zu nehmen.

Erythrit und Low Carb – Passt das?

Erythrit ist prädestiniert für Low Carb und rein von der Makronährstoffbilanz sogar ein kleines wenig besser für den bewussten Fitness-Lebensstil als Xylit. Statt 100 Kohlenhydrate pro 100 Gramm liefert es nämlich nur 20 Kohlenhydrate. Diese Zuckeralkohole haben jedoch absolut keine Auswirkungen auf unseren Zucker-Haushalt bzw. auf unsere Energiegewinnung.

Es wäre somit theoretisch möglich, so viel Erythrit zu sich zu nehmen, ohne aus dem Low-Carb-Prinzip zu fallen.

Was ist der Unterschied zwischen Erythrit und Xylit?

In unserer Xylit vs. Erythrit Infografik siehst du die Unterschiede der beiden Zuckeralternativen.

Unterschied Xylit und Erythrit - Infografik

Anwendungstipps und Erythrit Rezept

Erythrit kann überall rein! Als Süße für Tees, bei Limonaden oder bei speziellen Low-Carb Cookies, Puddings oder Kuchen. Viele Sportlerinnen und Sportler nutzen Erythrit auch als Zusatz für Proteinshakes.

Beachte stets, dass der Süßegrad etwa die Hälfte von normalen Zucker beträgt.

Es gibt außerdem viele leckere Reszepte. Eines davon haben wir hier für dich.

Low Carb Pancakes mit Erythrit:

  • 20 Gramm Backprotein* oder Kokosmehl*
  • 1 TL Erythrit
  • 50 ml Milch (3,5% Fett)
  • 2 Eier
  • Etwas Butter
  • 20 g Haferkleie

Alle Zutaten gut vermischen und die Pfanne mit etwas Butter vorheizen. In der Pfanne benötigt die Masse nur rund 3-4 Minuten, um fest zu werden – fertig.

Fazit

Erythrit ist unbedenklich zu verwenden und hat sogar mehrere gesundheitliche Vorteile. Nur bei der Menge musst du aufpassen. Pro Tag sollten besonders am Anfang nicht mehr als 2 EL pro Tag verzehrt werden.

Viel Spaß bei der angenehm süßen Zuckeralternative.

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