Wie du mit Low Carb Cellulite in den Griff bekommen kannst!

Cellulite ist lästig – keine Frage. Diese runzelige Orangenhaut sieht unästhetisch aus und stellt ganz besonders im Sommer, wenn kurze Shorts und Hotpants auf der Kleiderordnung sehen, einen Schönheitsmakel dar.

Auch, wenn Cellulite halb so schlimm ist und eigentlich nur in unserer Selbstwahrnehmung ein echtes Problem darstellt, wollen wir sie loswerden. Praktischerweise bist du im Bereich „Low Carb“ gar nicht so verkehrt, denn eine Ernährung frei von Zucker und mit viel Protein und gesunden Fetten, kann durchaus die Grundlage für ein straffes Hautgewebe bilden.

Cellulite entsteht insbesondere durch zu viel Zucker und Fett

Klar, wenn nur Zucker und Fett eine Orangenhaut begünstigen, würden deutlich mehr Menschen unter ihr leiden. Allen voran die männliche Schöpfung müsste sich dann doch vor runzeligen Hautdellen kaum retten können, oder?

Nicht ganz. Zucker, Fett und allgemein Giftstoffe lösen zwar Cellulite aus. Die Basis, die die Entstehung aber erst ermöglicht, ist im Hormoncocktail eines jeden Menschen verborgen. Und leider sind es nur die Frauen, die von Natur aus vermehrt jene Hormone bilden, die die kritische Fetteinlagerung in den Zellen begünstigen.

Um es leichter verständlich zu machen:​ Östrogen zieht Fett in die Zellen. Das ist der Grund, warum Frauen immer einen höheren Fettanteil als Männer haben. Dieses vermehrte Fettvorkommen wirkt sich natürlich auch auf die Fettschicht in der untersten Hautebene aus.
Soweit so gut.

Problematisch wird es jedoch nur dann, wenn aus diversen Gründen das untere Hautgewebe vom eigenen Körper vernachlässigt wird und tote Zellen auf der Strecke bleiben, während neue Zellen nur im sehr geringen Maße produziert werden. Passiert das, wird das Fettgewebe brüchig und es entstehen Risse. Et voila: Es hat sich Cellulite gebildet.

Jene diverse Gründe, warum der Körper den Energiefluss (Lymphflüssigkeit und Blut) an verschiedenen Stellen vernachlässigt, sind folgende:

  • ​Stress
  • Bewegungsmangel
  • Ungesunde Ernährung
  • Erhöhter Körperfettanteil
  • Alkohol und Nikotin

Glücklicherweise neutralisiert der Low Carb Lebensstil (fast) alle der oben genannten Cellulitegründe.

Low Carb als ideale Basis gegen Cellulite

Mit Sicherheit weißt du bereits, dass Low Carb eine sehr eingeschränkte Kohlenhydrataufnahme bedeutet. Pro Tag solltest du nicht mehr als 100 Gramm zu dir nehmen – in vielen Fällen sogar höchstens nur 50 Gramm. Zucker hat hier also keinen Platz.

Dass der Zucker wegfällt, ist ein Segen für dein Bindegewebe unter der Haut, denn zum einen wird ein saures Zellmilieu vermieden, wodurch schädliche Bakterien keine Chance haben, das Gewebe anzugreifen und zum anderen verhindert der Verzicht von Kohlenhydraten den Heißhunger. Ergo: Weniger ungesundes Essen.

Ungesundes Essen wiederum (sofern wir es als zucker- und fettreich definieren) macht den Stoffwechsel träge und verstopft obendrein die kleinsten Gefäße. Wenn du so willst ist genau das die Kernursache für Cellulite.

Ebenfalls charakteristisch für Low Carb ist der Verzehr von gesunden Fetten. Würdest du nämlich zu viele schädliche Fette essen, wie zum Beispiel Frittiertes oder Transfettsäuren, könntest du es keine Woche im Low Carb Modus aushalten. Das ist auch gut so, denn während gesunde Fette den Stoffwechsel antreiben und eine elastische Haut begünstigen, tun schlechte Fette genau das Gegenteil – sie setzen sich im Gewebe ab und machen es porös.

Dementsprechend kann allein der Verzicht von Zucker und der Verzehr von gesunden Fetten einen Großteil des Cellulite-Risikos ausmerzen.

Low Carb regt zur Bewegung an

Erfahrene Lowcarbler wissen, dass der Bewegungsdrang extrem groß ist, wenn man seine Verdauung nicht mit tonnenweise Brot, Reis und Nudeln überlastet. Gesunde Fette hingegen wirken nicht nur als anregend für den Stoffwechsel und als natürlicher Schutz von Innen für die Haut, sondern auch als effizienter Energielieferant und sind dabei gut verdaulich.

Joggen gegen Ce.lulite

Diese Energie wird nur allzu gerne in Bewegung umgemünzt und diese wiederum lässt das Blut und die Lymphflüssigkeit durch die Gefäße schießen wie keine andere Maßnahme. Während die Lymphe tote Zellen und Giftstoffe abtransportiert, sorgt frisches Blut für frische Nährstoffe, die das Hautgewebe stabilisieren.

Low Carb wirkt hier nicht unbedingt direkt auf die Bekämpfung von Cellulite, jedoch indirekt. Und da Bewegung der #1 Faktor für eine cellulitefreie Haut ist, solltest du diesen Punkt nicht unterschätzen.

Low Carb ist voll mit Proteinen

Wichtige Hauptnahrungsquellen in der Low Carb Ernährung sind Fleisch, Eier, Fisch, sowie in Maßen Milchprodukte – alles Lebensmittel, die voll von Proteinen sind. Proteine sind derweil elementar wichtig, um ein robustes und elastisches Bindegewebe zu bilden. Sie stellen sozusagen den Hauptbaustein für die Neubildung aller Zellen im Körper dar. Zu wenig Protein bedeutet somit gleichzeitig eine spröde Haut, brüchige Nägel und weniger Muskelmasse. Eine Kombination, die offensichtlich der Cellulite gleichkommt.

Fazit: Wie sehr hilft Low Carb bei Cellulite?

Natürlich ist Cellulite eine langwierige Sache. Die Heilung dauert unter Umständen Monate oder sogar Jahre. Wenn es aber Ernährungsformen gibt, die Cellulite vorbeugen oder zur Linderung beitragen, dann ist Low Carb auf jeden Fall eine davon. Sowohl direkt und indirekt fördert sie den Kreislauf und damit die Neubildung des runzeligen Hautgewebes. Dennoch ist viel Geduld und eine konsequente Umsetzung der Low Carb Ernährung fundamental.

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