Wie du Stress vermeiden kannst

Mit Low Carb zu einem flachen Bauch – [Teil 9 – Stress vermeiden]

Mit diesem Artikel kommen wir zum Ende unsere Serie: Mit Low Carb zu einem flachen Bauch. Solltest du die anderen 8 Beiträge noch nicht gelesen haben, dann findest du diese alle unter der Kategorie „Wissenswertes“. ich empfehle dir alle vorherigen teile zu lesen, die sie den Grundstein für eine erfolgreiche Low Carb Ernährungsumstellung legen und du nur so wirklich nachhaltig abnehmen kannst.

Nun aber zum 9. Part. In diesem werden wir dem Stress die Wurzel ziehen und dir damit zu einer entspannteren Low Carb Diät verhelfen.

Stress erfolgreich vermeiden

Eigentlich lautet der Titel dieser Serie „Mit Low Carb zu einem flachen Bauch“.

Aber das Thema „Stress vermeiden“ ist so wichtig, dass ich es dir noch gerne mit an die Hand geben möchten. Denn nicht allzu wenige Menschen leiden mehr und mehr unter Stress und „fressen mehr und mehr“ in sich hinein.

Ich möchte dir hiermit helfen, deine Stressauslöser, die dich zum Essen verführen, abzulegen und dir gleichzeitig Mut machen, mehr auf dich zu achten und gut für dich und deinen Körper zu sorgen!!!

Müssen wir ein dickes Fell haben?

Kennst du das?

Manchmal weißt du vor lauter Stress einfach nicht wo dir der Kopf steht: Stress auf der Arbeit, weil z. B. ununterbrochen das Telefon klingelt und der Chef will auf den letzten Drücker noch unbedingt etwas erledigt haben, obwohl du an diesem Tag etwas anderes Wichtiges erledigen wolltest.

Dann kommst du von einem stressigen Arbeitstag nach Hause und deine Lieben haben mal wieder ein heilloses Chaos zu Hause hinterlassen, was zum Streit führt oder dich zumindest ärgert? Und dann kommt vielleicht noch Freizeitstress dazu, wenn du von einem Termin zum nächsten hetzt. Und überhaupt hast du viel zu wenig Zeit, um all die Dinge zu erledigen, die du unbedingt erledigen willst?

Da muss man schon mal ein dickes Fell haben, oder? Oder wir beruhigen uns mit einem Stück Schokolade, Gummibärchen oder einem leckeren Stück Kuchen – vielleicht kennst du diesen Hunger auf etwas Süßes an stressigen Tagen?!

Grade bei einer Diät greift man schnell zu Süßigkeiten, wenn man Stress hat

Dabei wissen wir eigentlich genau, dass zu viel Süßes nicht gut ist und ärgern uns hinterher, wenn wir doch die Schokolade gegessen haben, oder?! Damit kann man sich sprichwörtlich ein dickes (Fett-) Fell zulegen! Aber das muss nicht sein. Mit unseren einfachen Tipps zeigen wir dir, wie du Stress vermeidest und wie du den Heißhunger auf etwas Süßes gar nicht erst aufkommen lässt.

Bei Stress verlangt der Kopf Zucker! Warum?

Warum aber haben wir bei Stress Hunger auf Zucker? Stress spielt sich im Gehirn ab und dann arbeitet es auf Hochtouren. Das Gehirn kann aber nur aus Zucker (Glukose) Energie gewinnen, um zu funktionieren und zu arbeiten – und es arbeitet ständig. Kein anderes Organ verbraucht so viel Zucker wie unser Gehirn (mind. 50 % des gesamten täglichen Glukosebedarfs).

Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, dass unser Gehirn sich immer als erstes mit Energie (also Glukose) versorgt, bevor es anderen Organen etwas von seiner überlebenswichtigen Nahrung – dem Zucker – abgibt. Dadurch kann unser Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten. In Stressphasen kann es deshalb sein, dass unser Gehirn immer weiter Zucker haben will, obwohl wir eigentlich genug gegessen haben. Ein Teufelskreislauf, der dick macht!

Ob dieser Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten ist, kann jeder für sich selbst feststellen. Wenn folgende Fragen mit „ja“ beantwortet werden, dann deutet es darauf hin, dass das Gehirn unterversorgt ist und nur noch an sich selbst denkt und andere Körperfunktionen werden runter gefahren.

Die Fragen:

  • Bist du schnell gereizt?
  • Bist du ständig schlecht gelaunt?
  • Hast du keine Lust mehr auf Sex?

Aber es ist nicht nur der Stoffwechsel, der durch andauernden Stress durcheinander gebracht wird, sondern wir verhalten uns in Stresssituationen auch ganz anders. Vielleicht kennst du das auch, dass du statt bewusst zu essen und gesund zu kochen, schnell zu Fast-Food greifst oder du das Essen schnell herunter schlingst. Wir haben dann keine Lust mehr auf Sport, der unsere Kalorien verbrennt, schlafen weniger und unruhig, was auch eine Ursache für Übergewicht ist.

6 einfache Tipps, wie du Stress wirksam abbauen kannst!

Doch für Stressgeplagte gibt es Auswege. Mit diesen einfachen und wenigen kleinen Tricks baust du Stress ab und bringst die Fettpölsterchen zum Schmelzen:

Treibe regelmäßig Sport

Schlag zwei Fliegen mit einer Klappe: Sport baut Stresshormone ab und gleichzeitig verbrennst du damit jede Menge Kalorien.

Entspanne dich

Probiere verschiedene Entspannungstechniken aus und finde die Technik, die am besten zu dir passt – vielleicht der Spaziergang. Plane deine Entspannungszeit fest in deinen Tagesablauf ein – das ist DEINE Zeit!

Erkenne deine Essauslöser

Wenn du zu den Stressessern gehörst, dann finde heraus, was deine Essauslöser sind (z. B. Streit mit Kollegen, der ungehaltene Chef, Streit mit einem Freund und einer Freundin) und mache dir in Stresssituationen bewusst, dass du gar keinen Hunger hast, sondern z. B. aus Frust nach Essen verlangst.

Schluck nicht alles runter

Suche im Job oder im privaten Bereich z. B. die Konfrontation oder das klärende Gespräch. Sicher ist es anfangs schwierig, aber du wirst merken, wie erleichternd es ist und du den Kopf wieder frei hast für andere Dinge.

Sag auch mal NEIN

Nicht jede Arbeit muss von dir erledigt werden. Manchmal ist auch ein „Nein” notwendig bzw. gib die Arbeit an andere weiter. Konzentriere dich auf die wirklich wichtigen Tätigkeiten und mach diese gut. Wenn du merkst, dass du z. B. im Haushalt nicht alle Aufgaben erledigen kannst und auch noch einkaufen gehen musst und eine Freundin braucht „ganz dringend“ deine Hilfe, darfst du auch ruhig „Nein“ sagen oder hol dir Unterstützung und bitte jemanden z.B. dir bei der Hausarbeit zu helfen.

Nimm die Dinge nicht persönlich

Das ist sicherlich nicht immer so einfach. Aber auch das kannst du lernen. Nehmen wir eine Arbeitssituation: du hast dich aufgerieben, um dieses Ergebnis (von dem du überzeugt bist, dass es perfekt ist) abzuliefern. Dein Chef will jetzt hier noch ne Änderung und da noch ne Änderung, am liebsten einen neuen Vorschlag. Ärgere dich nicht darüber, sondern sieh es als Kampf um die Sache, als Kampf um das beste Ergebnis – letztendlich sitzen du und dein Chef im selben Boot.

Puh, das war ein langer Weg…aber er hat sich gelohnt, oder?

Unsere Serie „Mit Low Carb zu einem flachen Bauch“ endet nun hier. Ich hoffe, du konntest viele Dinge für dich mitnehmen und bist motiviert dein Ziel zu erreichen.

Natürlich kannst du dich auch in Zukunft auf spannende und hilfreiche Tipps rund um dieses Thema freuen. Auf unserem Blog findest du viele leckere Low Carb Rezepte und es kommen regelmäßig neue dazu. Auch in unserer Facebook Gruppe teilt die Community ihre Rezepte mit.

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